Über Michael Bergmann
Michael kam 2010 zur Finanzbildung, nachdem er bei der Dresdner Bankberatung arbeitete. Dort erkannte er das zentrale Problem: Menschen treffen schlechte Finanzentscheidungen nicht aus Dummheit, sondern aus fehlender Grundkenntnis. Das war der Wendepunkt.
Sein Spezialisierungsstudium in Verhaltensökonomie an der Humboldt-Universität Berlin öffnete ihm die Augen für die psychologischen Mechanismen hinter Finanzentscheidungen. Nicht Logik allein bestimmt, wie Menschen mit Geld umgehen — es sind Gewohnheiten, Emotionen, soziale Einflüsse.
2015 wechselte er zu Finanzwende Leipzig GmbH und entwickelte dort ein Forschungsprogramm, das Finanzgewohnheitsveränderungen misst und modelliert. Seine Erkenntnisse zeigen: Mit strukturierten Interventionen gelingt nachhaltiger Verhaltenschange bei 68% der Teilnehmer. Das funktioniert.
Heute leitet er das Forschungs- und Bildungsteam, hat über 200 Fachbeiträge veröffentlicht, und seine Arbeit beeinflusst direkt die Finanzpolitik mehrerer deutscher Bundesländer. Als Gastdozent an der Universität Leipzig teilt er sein Wissen mit der nächsten Generation von Finanzexperten.
Was ihn antreibt? Die feste Überzeugung, dass finanzielle Kompetenz kein Privileg der Wohlhabenden sein darf. Sie muss allen zugänglich werden — vom Schüler bis zur Rentnerin.